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| Am 28. November 2005 fand eine höchst
gelungene Benefizveranstaltung der "SHG_fMisL - der
ungewöhnlichen Selbsthilfegruppe" statt. Als
Ort des Geschehens wurde uns der Festsaal der Bezirksvorstehung
Mariahilf, Amerlingstraße 11, zur Verfügung
gestellt, Trägerin dieses generösen Angebotes
war Frau Renate Kaufmann, welche sich sozusagen als "räumlicher"
Schutzgeist dieser Veranstaltung erwies. |
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| Da sich die Selbsthilfegruppe als Stütze
für Menschen in schwierigen Lebenssituationen versteht,
war es den Aktivisten dieses Abends ein besonderes Anliegen,
den Abend so unterhaltsam wie nur möglich zu gestalten.
Vorher waren jedoch noch einige Hürden zu nehmen,
denn ein Teil der Vortragenden war damit beschäftigt,
neben der im Festsaal zur Verfügung gestellten Küche
einen fast unübersehbaren Berg bestehend aus Lebensmitteln,
Dosen, Gemüse, Wurstwaren, tränenerzeugenden
Zwiebeln, sonstigen Zutaten und Getränken, das Buffet
zuzubereiten. Schnell wurde es 18 Uhr und die überraschend
vielen Gäste harrten der Dinge, die da nun endlich
kommen sollten. |
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| Jetzt konnte Gruppenleiter Peter Gach die
Benefizveranstaltung eröffnen und Frau Kaufmann in
ihrer Ansprache uns Mut zusprechen. |
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| Gleich im Anschluss daran erfreute Robert
Reiter als "Rider´s One Man Band" die
Anwesenden mit fröhlichen und rhythmischen Klängen.
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| Zu Beginn des literarischen Programms las
Ann-Marie Blanc zwei vergnügliche Geschichten aus
dem soeben erschienen Kinderbuch von Hilla Maier. |
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| Nach einer weiteren musikalischen Darbietung,
versuchte sich Robert Reiter auch als Vortragender und
las aus dem "Buch der Niederlagen" sowie einige
Ausschnitte "Aus dem EDV-Wörterbuch des Teufels"
von Peter Gach. Es folgten weitere Kostproben, so etwa
auch ein reines Gitarrensolo auf der Tastatur, worauf
Ann-Marie Blanc erneut vor die Zuseher trat, um aus ihrem
eigenen Werk zu lesen. Nun sorgte Robert Reiter zum letzten
Mal für aufgelockerte und gute Stimmung. Als nächstes
debütierte Christian Wagner, der in seinem Sketch
"Was mir noch bevorsteht" sich und seine immer
wieder überraschende Sicht des Lebens dem Publikum
mit viel Humor nahe brachte. |
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| Den Schluss machte Alfred Trawöger,
ein alter Hase auf den Brettern, die die Welt bedeuten,
mit seiner nachdenklich-hilflosen Betrachtung über
die Schwierigkeiten, sich in vorgerückten Jahren
angemessen der Damenwelt zu nähern unter dem vielsagenden
Titel "Wenn die Lösung zum Problem wird". |
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| Es war ein Abend der gelungenen Premieren,
denn für viele Akteure war es nicht nur das erste
Mal, dass sie vor einem größeren Publikum lasen,
sondern auch das erste Mal, dass sie eigene Texte vortrugen.
Das Publikum, das sich zahlreich eingefunden hatte, setzte
sich zusammen aus Gästen und Sympathisanten eben
der SHG_fMisL, Freunden und Bekannten der Vortragenden,
Angehörigen der ebenfalls an der Veranstaltung beteiligten
Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker und - last but not
least - den Leuten vom Verein Maibaum. Allen voran Hilla
Maier als frischgebackene Kinderbuchautorin, sowie dem
Obmann Otto Bauer, der auch als Fotograf in Erscheinung
trat. |
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| Am Applaus, den jeder der Vortragenden während
und am Schluss der Darbietungen erhielt, sowie an den
nachfolgenden Reaktionen konnten alle Beteiligten erfreut
feststellen, dass sich die Mühen gelohnt hatten.
Mit einem Wort: "Ein Abend, der sich gelohnt hat,
der Ohren, Augen, Geist, Magen und Herz erfreut hat und
der also nicht nur in Erinnerung bleiben soll, sondern
auch wiederholt werden will!" |
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Text: Ann-Marie Blanc
Fotos: JHS |
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