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Zu Gast bei SERVUS
Am 28. Jänner 2008 waren Mag.a Nadja Springer und Mag.a Silvia Reiszner zu Gast bei SERVUS

Jeder fünfte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depressiven Erkrankung. Depressionen beeinträchtigen oft in fundamentaler Weise die Lebensqualität. Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen die herausragende Bedeutung von Depressionen in den Industrieländern. Berücksichtigt man die Schwere der Beeinträchtigung und die Dauer der Erkrankung, liegt sie im Spitzenfeld aller körperlichen und psychiatrischen Volkskrankheiten. Im Laufe der Erkrankung kommt es in einigen Fällen zu Suizidversuchen oder zu Suiziden. Auch volkswirtschaftlich sind Depressionen bedeutsam: Jüngste Studien zeigen, dass psychische Beeinträchtigungen die häufigste Ursache für vorzeitigen Ruhestand sind.

Angesichts der oben genannten Problematik hat der Wiener Gemeinderat am 15.12.2006 die Umsetzung und Finanzierung dieser Initiative im Rahmen des „Bündnisses gegen Depression“ beschlossen. Die herausragende Arbeit und die erfolgsversprechenden Ergebnisse des deutschen Bündnisses gegen Depression und der regionalen Bündnisse in Tirol und in der Steiermark, sowie die EU-weite Allianz gegen Depression zeigen die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit  einer solchen Initiative.
Unter dem Motto ‚Lebenslust statt Depression’ will die Stadt Wien durch Vernetzung und Weiterbildung von MultiplikatorInnen und durch Aufklärung und gezielte Information der Bevölkerung  die Notwendigkeit adäquater Behandlung bewusst machen und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Betroffenen leisten.
Mag.a Nadja Springer von der Meduni Wien ist Projektleiterin vom Wiener Bündnis gegen Depression.
Mag.a Silvia Reiszner, ebenfalls von der Meduni Wien ist die Nachfolgerin von Mag.a Nadja Springer.
Wiener Bündnis gegen Depression
Medizinische Universiät Wien